Berührungslose Geometrieprüfung

"A dream comes true"

Basierend auf den neuesten Sensoren und der genauesten verfügbaren Messtechnik, ist ein Traum wahr geworden.

Wir möchten unsere neueste Verzahnungsmessmaschine vorstellen. Auf optischem Weg können normgerecht Verzahnungen und andere Merkmale gemessen werden. Endlich werden Lehrzahnräder oder Tasterbibliotheken überflüssig.

Durch das berührungslose Verfahren entfallen oder vereinfachen sich zeitraubende Schritte. So ist bei Verzahnungen kein Einfädeln oder Antasten notwendig. Der Rüstaufwand beschränkt sich auf das Auswählen des entsprechenden Messprogrammes. Messungen bei 100 U/min und Abtastraten von 20kHz lassen die Messzeiten teils auf wenige Sekunden schrumpfen.

Dabei ist das Messverfahren besonders universell. Es können nicht nur Verzahnungen gemessen werden, auch andere geometrische Eigenschaften wie Durchmesser, Abstände oder Radien, können ohne Umspannen bestimmt werden. Bei der Messung spielt das Material fast keine Rolle, sowohl Prüflinge aus Metall, wie auch aus Kunststoff, sind möglich. Das Spannkonzept beinhaltet beide Methoden, das Spannen zwischen Spitzen, wie auch die einseitige Aufnahme auf einem Hydrodehndorn. Da auf einen Mitnehmer verzichtet werden kann, eignet sich die Maschine auch zur automatischen Be- und Entladung. Selbst bei einem Wechsel zwischen Verzahnungen mit Modul 6 und Modul 0,2 muss keinerlei Aufwand zur Umrüstung betrieben werden, weder ein Tasterwechsel, noch erneutes Kalibrieren.

Die Genauigkeit der Messungen beruht auf der hohen Qualität der Sensoren (opt. Auflösung im Bereich von 30nm, Drehgebergenauigkeit von 1.5 Winkelsekunden) und den Möglichkeiten mathematischer Kompensation von Achslage, Rundlauf und geometrischen Abweichungen der Achsen.

Die Handhabung gestaltet sich ausgesprochen einfach. So ist weder ein Tasterwechsel nötig, noch ein Neukalibrieren. Das Umrüsten auf einen neuen Prüfling reduziert sich im allgemeinen auf die Auswahl des entsprechenden Messprogrammes. Dies kann manuell über die Software oder einen Barcodeleser erfolgen, im automatischen Betrieb über die Steuerung der Verkettung. Zum Kalibrieren müssen auch keine speziellen Werkstücke benutzt werden, ein Kalibrierbund ist im Rundtisch integriert. Das Verfahren ist unempfindlich gegen Beleuchtungseinflüsse und auch die Beschaffenheit der Oberfläche spielt im allgemeinen keine Rolle. Somit ist die Messmaschine sowohl für den Messraum, als auch für die Integration in die Produktion geeignet.

Eine intelligente Software sorgt nicht nur für eine Kollisionskontrolle zum Schutz des teuren optischen Sensors, sondern kann auch Bezugskanten automatisch erkennen. Überdies wird das automatische Nachkalibrieren unterstützt. Dazu können Stückzahlen, Zeiten oder Temperturänderungen vorgegeben werden, nach den jeweils ein automatisches Kalibrieren stattfindet. Dazu ist kein Benutzereingriff notwendig.